Gesundheit im Studium stärken: Projekt an der Hochschule Rhein-Main schreitet voran

Hochschule Rhein-Main

Wie können Studierende gesund durchs Studium gehen? Und welche Strukturen braucht es an Hochschulen, um Gesundheit nachhaltig zu fördern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich aktuell die Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden – als Prozessberaterin darf ich diesen Prozess seit Sommer 2025 begleiten. Das neu eingeführte Studentische Gesundheitsmanagement kann nun erste Fortschritte verzeichnen.

Im Januar 2026 wurden im Rahmen eines Strategieworkshops die Ergebnisse einer Bedarfsanalyse zum studentischen Gesundheitsmanagement vorgestellt und gemeinsam weitergedacht. Besonders wertvoll war dabei der Austausch zwischen Studierenden, Fachbereichen und zentralen Einrichtungen der Hochschule. Unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und miteinander ins Gespräch zu bringen, ist für mich ein zentraler Baustein gelingender Organisationsentwicklung.

Bedarfsanalyse als Grundlage für Gesundheitsmanagement

Die Grundlage bildeten Fokusgruppen, deren Ergebnisse im Workshop präsentiert wurden. Darauf aufbauend geht es nun darum, konkrete Handlungsfelder und Maßnahmen zu entwickeln, die langfristig Wirkung entfalten können.

In meiner Rolle als Prozessberaterin und Moderatorin unterstütze ich die Hochschule dabei, diesen Entwicklungsprozess strukturiert und partizipativ zu gestalten. Dabei fließen meine Kenntnisse und Erfahrungen als interne und externe Organisationspsychologin und Gesundheitsmanagerin ein.

Fokus auf psychische Gesundheit im Studium

Ein besonderer Fokus liegt aktuell auf dem Thema psychische Gesundheit. Geplant ist unter anderem, bestehende Angebote im Lern-Lehr-Zentrum um Themen wie Resilienz und Stressbewältigung zu erweitern. Auch Tutor*innen sollen künftig stärker für gesundheitliche Themen sensibilisiert werden, um Studierende gezielt unterstützen und weitervermitteln zu können.

Das Projekt wird von der Techniker Krankenkasse begleitet, die Hochschulen bei der Entwicklung und Umsetzung von Gesundheitsmanagement unterstützt – ein wichtiger Partner, wenn es darum geht, nachhaltige Strukturen zu etablieren.

Was deutlich wird: Gesundheitsmanagement ist keine Einzelmaßnahme, sondern ein Prozess, der gemeinsam gegangen werden muss.

Sie planen, ein Gesundheitsmanagement aufzubauen oder weiterzuentwickeln? Ich begleite Sie gerne – sprechen Sie mich an.

Wiehl enthindert: Eine Stadt wird inklusiver

Die Stadt Wiehl (NRW) hat große Pläne: sie will „enthindern“. Bis 2026 sollen in Wiehl allen Menschen bessere Teilhabechancen ermöglicht werden. Schwerpunkt liegt im Freizeitbereich. Seit 2023 unterstütze ich das Projektteam „Wiehl enthindert“ als Prozessbegleiterin.

Ob Bildungsangebote, Sport, Kultur oder Freizeit – in der Stadt Wiehl (NRW) sollen alle Menschen Zugänge zu Angeboten haben. Das Projekt „Wiehl enthindert“, das von Aktion Mensch und dem Land NRW gefördert wird, hat dazu ein eigenes Inklusionsverständnis erarbeitet. Das Projekt zielt auf bessere Teilhabechancen für Menschen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Einschränkungen, jungen und alten Menschen ab. Dies kann das Kind im Rollstuhl, die Frau mit Autismus, aber genauso die Nachbarin mit Demenz sein.

Haltung und Handeln verändern

Zentrales Ziel ist es bei den Akteur*innen und Entscheider*innen eine Veränderung der Haltung zu erzielen. Vielfalt soll überall gedacht werden, besondere Bedürfnisse der Menschen beobachtet und berücksichtigt werden. Dafür wurden unterschiedliche Akteur*innen der Stadt und Haupt- und Ehrenamtliche, in Netzwerken, Gremien und Arbeitsgruppen zusammengebracht und bei der Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen einbezogen. Zwei hauptamtliche Projektkoordinatorinnen und Inklusionsexpertinnen leiten das Projekt.

Seit 2023 unterstütze ich „Wiehl enthindert“ als Beraterin, Moderatorin und Impulsgeberin. Dabei geht es meist um strategische und projektrelevante Fragen.

  • Was sind die einzelnen Projektschritte?
  • Wie können Expert*innen, Engagierte und Menschen in Wiehl einbezogen werden?
  • Was sind Projekterfolge? Wie werden Projektfortschritte gemessen?
  • Wie werden Menschen erreicht und wie sensibilisiert man für das Thema?
  • Wie entwickelt man wirkungsvolle Maßnahmen und nutzt Synergieeffekte?
  • Wie können nachhaltige und langfristige Strukturen aufgebaut werden?

Erste Erfolge verzeichnet

Erste Meilensteine sind erreicht: so sind Netzwerkstrukturen etabliert, eine Analyse mit unterschiedlichen Fokusgruppen und Einzelinterviews abgeschlossen und die Projekthomepage ist im Sommer 2024 „live“ gegangen.

Mehr zum Projekt unter www.wiehl-enthindert.de

Braucht auch Ihr soziales oder kommunales Projekt einen Impuls von außen? Ob Moderation, Veranstaltungsplanung, Teamentwicklung, Kommunikation oder Evaluationsplanung gerne unterstütze ich. Sprechen Sie mich an!

Vielen Dank für die Fotos! Diese stammen von Christian Melzer, Fotograf aus Wiehl.