Neuerscheinung: Die Zukunft des Betrieblichen Eingliederungsmanagements

Buch erschienen

Wie muss sich das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) entwickeln, um den Herausforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt gerecht zu werden und ein Instrument für Gesundheit, Beschäftigungsfähigkeit und Fachkräftesicherung zu werden? Mit diesen Fragenbeschäftigt sich das neu erschienene Fachbuch „Die Zukunft des Betrieblichen Eingliederungsmanagements – Innovative Praxis für Prävention, Führung und Integration“.

Mein Beitrag im Buch

Ich freue mich sehr, als Autorin an diesem Buch mitgewirkt zu haben. Mein Beitrag trägt den Titel: „Stufenweise Wiedereingliederung in der betrieblichen Praxis“. Die stufenweise Wiedereingliederung ist für viele Beschäftigte ein wichtiger Schritt zurück ins Arbeitsleben. Gleichzeitig stellt sie Unternehmen, Führungskräfte und BEM-Akteure immer wieder vor praktische Herausforderungen. In meinem Beitrag zeige ich auf, welche Faktoren für eine erfolgreiche Umsetzung entscheidend sind und wie die Zusammenarbeit aller Beteiligten gelingen kann. Dazu habe ich meine Praxiserfahrung, insbesondere aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement bei der Deutschen Bahn, ergänzt mit Interviews, die ich mit langzeiterkrankten Beschäftigten, Personalverantwortlichen, Führungskräften und Interessensvertretungen geführt habe.

BEM braucht Klarheit, Fachlichkeit und Haltung

Seit zehn Jahren qualifiziere und berate ich BEM-Teams, Interessenvertretungen und Personalverantwortliche. Dabei erlebe ich immer wieder, dass erfolgreiche BEM-Prozesse weit mehr benötigen als die Kenntnis gesetzlicher Vorgaben. Entscheidend sind eine wertschätzende Haltung, klare Strukturen und das gemeinsame Ziel, Beschäftigte nachhaltig im Arbeitsleben zu halten. Genau diese Perspektive spiegelt auch das neue Buch wider.

Empfehlenswert für die Praxis

Das Buch richtet sich an alle, die BEM aktiv gestalten und weiterentwickeln möchten – von BEM-Beauftragten über Interessenvertretungen bis hin zu Personalverantwortlichen und Führungskräften. Es bietet aktuelle Impulse, praktische Beispiele und neue Perspektiven für eine zukunftsorientierte BEM-Arbeit.

Weitere Informationen zum Buch:

https://shop.haufe.de/prod/die-zukunft-des-betrieblichen-eingliederungsmanagements

Gesundheit im Studium stärken: Projekt an der Hochschule Rhein-Main schreitet voran

Hochschule Rhein-Main

Wie können Studierende gesund durchs Studium gehen? Und welche Strukturen braucht es an Hochschulen, um Gesundheit nachhaltig zu fördern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich aktuell die Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden – als Prozessberaterin darf ich diesen Prozess seit Sommer 2025 begleiten. Das neu eingeführte Studentische Gesundheitsmanagement kann nun erste Fortschritte verzeichnen.

Im Januar 2026 wurden im Rahmen eines Strategieworkshops die Ergebnisse einer Bedarfsanalyse zum studentischen Gesundheitsmanagement vorgestellt und gemeinsam weitergedacht. Besonders wertvoll war dabei der Austausch zwischen Studierenden, Fachbereichen und zentralen Einrichtungen der Hochschule. Unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und miteinander ins Gespräch zu bringen, ist für mich ein zentraler Baustein gelingender Organisationsentwicklung.

Bedarfsanalyse als Grundlage für Gesundheitsmanagement

Die Grundlage bildeten Fokusgruppen, deren Ergebnisse im Workshop präsentiert wurden. Darauf aufbauend geht es nun darum, konkrete Handlungsfelder und Maßnahmen zu entwickeln, die langfristig Wirkung entfalten können.

In meiner Rolle als Prozessberaterin und Moderatorin unterstütze ich die Hochschule dabei, diesen Entwicklungsprozess strukturiert und partizipativ zu gestalten. Dabei fließen meine Kenntnisse und Erfahrungen als interne und externe Organisationspsychologin und Gesundheitsmanagerin ein.

Fokus auf psychische Gesundheit im Studium

Ein besonderer Fokus liegt aktuell auf dem Thema psychische Gesundheit. Geplant ist unter anderem, bestehende Angebote im Lern-Lehr-Zentrum um Themen wie Resilienz und Stressbewältigung zu erweitern. Auch Tutor*innen sollen künftig stärker für gesundheitliche Themen sensibilisiert werden, um Studierende gezielt unterstützen und weitervermitteln zu können.

Das Projekt wird von der Techniker Krankenkasse begleitet, die Hochschulen bei der Entwicklung und Umsetzung von Gesundheitsmanagement unterstützt – ein wichtiger Partner, wenn es darum geht, nachhaltige Strukturen zu etablieren.

Was deutlich wird: Gesundheitsmanagement ist keine Einzelmaßnahme, sondern ein Prozess, der gemeinsam gegangen werden muss.

Sie planen, ein Gesundheitsmanagement aufzubauen oder weiterzuentwickeln? Ich begleite Sie gerne – sprechen Sie mich an.